Dienstag, 12.06.2007
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von murmeltiertag um # 14:58 in Impressum
Samstag, 04.11.2006
Alles hat ein Ende...
...nur der Phil hat zwei. Blogs nämlich. Diesen hier und jenen neuen da.

Hier ruht ab sofort die Feder. Getextet und kommentiert wird nun im neuen Murmeltierbau. Der erste Verfasser eines Kommentars im neuen Blog, sozusagen der Entjungferer, erhält bei Preisgabe seiner Adresse per Mail an mich eine kleine Überraschung!
Phil
Grün. Es ist grün!
Heute. Im Öko-Laden eingepackt.

Phil
Freitag, 03.11.2006
[hatt:rick]
Innerhalb von drei Tagen durfte ich dies dreimal erfahren. Lewwe geht weiter!
Phil
Donnerstag, 02.11.2006
Mein Dankeschön...
... an den Künstler!

Phil
Der Parkhaus-Kobold
Der geneigte Leser sollte eingangs wissen, dass der kleine Phil eigentlich ein Mensch ist, der meint vieles im Griff zu haben und mit seinem Sinn für Ordnung, seinem überdurchschnittlichen IQ, einem hervorragenden Erinnerungsvermögen und planerischen Fähigkeiten sein Leben weitgehend pannenfrei zu gestalten. Ich meine hier vor allem jene selbstverschuldeten Pannen, die einen in den Augen anderer Menschen als totalen Deppen dastehen lassen.
Das gelingt mir soweit auch ganz gut. Nur nicht in Parkhäusern. Diese gottlosen Orte sind für meinen Parkhaus-Kobold -welcher seit Jahren stets in meinem Auto mitfährt- willkommener Anlass, mich mit seinen Streichen zum Park-Primaten zu degenerieren. Wohlgemerkt, nur Parkhäuser sind gemeint; alle anderen Möglichkeiten im Freien zu parken bewältige ich stets mit Bravour. Ohne Spott, Hohn oder Zorn zu ernten. Sobald ich aber zwingend ein Parkhaus aufsuchen muss, schlägt mein Parkhaus-Kobold erbarmungslos neckend zu. Wie? Lest selbst...
Benutze ich ein unbekanntes Parkhaus; beispielsweise in einer mir neuen Stadt, vergesse ich oft den Stellplatz meines PKWs. Der Kobold löscht, direkt nachdem ich das Parkhaus verlasse, in meinem Gehirn die gespeicherte Etage inklusive Stellplatznummer. So renne ich dann bei der Rückkehr ins Parkhaus wie ein aufgescheuchtes Huhn die Parkdecks rauf und runter und suche die Stellflächen ab. Halte hüpfend und winkend den Autoschlüssel hoch in die Luft und drücke auf den Türöffner in der Hoffnung, dass mich mein Auto mit Blinken und Piepen aus irgendeiner Reihe ruft. Ich vermeide es inzwischen in die Augen jener Fahrer zu blicken, die mich beim Einsteigen in ihr Auto auf dem einem Parkdeck erblicken und mich kurze Zeit später beim Ausfahren auf einem niedrigeren Parkdeck nochmals wie einen Derwisch herumtanzen sehen. Ach ? Stellplatz einfach notieren meinen Sie? So schlau bin ich auch - aber: Entweder sorgt mein Parkhaus-Kobold dafür, dass ich den Zettel unterwegs verliere oder ihn im Auto liegen lasse...
Selbst in oft besuchten Städten wie dem mir nahen und oft besuchten Frankfurt meide ich mir unbekannte Parkhäuser. Wie ein Autist suche in dieser Stadt nur eine Handvoll Parkhäuser auf, die ich kenne; selbst wenn ich zu meinem eigentlichen Ziel längere Wege zu Fuß in Kauf nehmen muss. Wähle dort immer ein und dasselbe Parkdeck und einen ungefähren Bereich auf dem Deck, dessen Koordinaten mein kleiner fieser Kobold nicht mehr zum Löschen bringen kann. Sollte mal in jenem fixierten Bereich gerade kein Parkplatz verfügbar sein, warte ich halt solange, bis einer frei wird. So parkte ich vor ein paar Monaten in Frankfurt mal wieder im Parkhaus Börse. Nach drei Stunden Schoppen Shopping kehrte ich zurück an meinen angestammten Stellplatz. Mein Auto war weg. Irren unmöglich ? hier parke ich immer! Keine Chance dem Parkhaus-Kobold!!! Da der Wagen neu war und Frankfurt nicht gänzlich frei von Kriminalität ist, wackelte ich missmutig ins Erdgeschoss zu diesem Menschen hinterm Panzerglas, der nie in Kleingeld wechseln will:
[Gegensprechanlagengeknackseuntermahlend] ?Hallo Sie, mir ist hier heute mein Auto geklaut worden!? ? ?Kann nicht sein. Zeigen Sie mir mal Ihr Ticket.?
[Phil ticketrauskramend] ?Hier, bitte!? ? ?Herr Phil, Ihr Wagen ist nicht gestohlen worden!?
[Phil verwirrt] ?Wie? Sie sehen anhand des Tickets, dass mein Wagen NICHT geklaut wurde????
[Panzerglasmensch, debil grinsend auf das Ticket zeigend] ?Ja! Weil es 100 Meter weiter im Parkhaus an der Schillerpassage steht!? In jenem Parkhaus, das ich immer dann nehme, wenn das an der Börse besetzt ist ...
Im City-Center meiner Stadt gibt es nur ein einziges Parkhaus. Integriert in den Shopping-Komplex. Jegliche Verwechslung ausgeschlossen. Meinen Autistenstellplatz auf Deck 2 habe ich da auch schon seit Jahren. Aber... In allen dort ansässigen Geschäften kann man sich an der Kasse beim Bezahlen auf diesem roten Plastikparkchip die Parkgebühr erstatten lassen. Als Dank für den getätigten Einkauf. Entweder vergesse ich beim Bezahlen, den Chip an der Kasse entwerten zu lassen und bemerke dies erst unten im Parkhaus am Automaten und muss Gebühren zahlen. Oder ich vergesse, den Chip trotz Entwertung in den Kassenautomaten zu werfen. Das muss so sein, trotz der Entwertung. Man lässt sich blödsinnigerweise am Automaten anzeigen, dass man eh nix bezahlen muss. Sonst geht aber die Schranke an der Ausfahrt nicht hoch. Mein Parkhaus-Kobold schlägt immer beim Bezahlen zu: ?Vergesse den Chip zu entwerten...? oder ?Vergesse den entwerteten Chip in den Automaten zu werfen...? oder ?Vergiss einfach beides...!?. bsss bsss bsss.
Dreimal ist es mir dieses Jahr im City-Center passiert. Erst an der Schranke die Erkenntnis gehabt, dass mein Kobold mal wieder den Schalk im Nacken hatte. Bitte Parkmünze am Automaten entwerten. Hinter mir drei Autos. Keine Chance zurück zu setzen. Ich musste an der Schranke aussteigen, 10 Meter zum Automaten hasten. Am Automaten eine Menschenschlange vor mir, in der jeder sein Kleingeld erst dann beginnt herauszusuchen, wenn er direkt vor dem Gerät steht. (6 Autos hinter mir...) Oder eine kleine Ewigkeit versucht einen total verknitterten Geldschein in den Schlitz zu schieben und dieser ihn postwendend immer wieder ausspeit. (14 Autos hinter mir...) Oder einfach viel zu bescheuert ist, diesen Automaten zu bedienen!!! Hupkonzert. Flüche. Gebärden. Neue Schimpfwörter merken. Äußerlich mit stoischer Ruhe zurück ans Auto. Chip einwerfen. Mit quietschenden Reifen überstürzt den Ort der Schmach verlassen. Innerlich dem Parkhaus-Kobold die Gurgel umdrehen.
Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, an der Ausfahrt die Schranke nicht rechtzeitig zu öffnen und sich der meuchelnden Autofahrermasse hinter mir als Hinrichtungsopfer anzudienen. Vor circa vier Wochen. Ich hatte leihweise so ein großes SUV. Voll breit und hoch. Saß da drin wie im Cockpit eines Jumbos. Vorher hatte Phil alles richtig gemacht. Chip im City-Center entwertet. Durch den Kassenautomaten fallen lassen. Treffe mit dem Schiff gerade so die Ausfahrt vor der Schranke; Fenster runtergelassen. Shit! Bin ich denn ein Contergan-Kind??? Mein Arm ist zu kurz, komme nicht an den Einwurfschlitz. Sein rotes Lauflicht animiert mich, mich weiter nach draußen zu verrenken. Mein Kopf ist schon ganz schief; ich kann den Schlitz nur noch aus den Augenwinkeln erkennen. Aus dem Schultergelenk sind bedrohliche Geräusche zu vernehmen. Warum öffnest Du nicht einfach die Tür, um an den Einwurf zu kommen? Nein. Es geht noch ein Stück. Knirsch! Der Chip zittert zwischen Mittel- und Zeigefinger; keine fünf Zentimeter von der kugelförmigen Öffnung mit dem Spalt drin entfernt. Da flüstert mir mein Parkhaus-Kobold ins Ohr: ?Du packst es, schnippe den Chip mit den Fingern rüber. Die paar Zentimeterchen schaffst Du!? Ich sehe mich in Zeitlupe -wie langsam fliegende Gegenstände in Kung-Fu-Filmen- den Chip wegschnippen. Er trifft in die runde Öffnung. JA! Dreht sich wie ein Golfball beim Einputten am Lochrand zweimal herum, um dann mit neugewonnenem Schwung das Loch wieder zu verlassen. NEIIIN! Ich sehe ihn langsam in sich drehend in Richtung Erde schweben; er trifft auf die Kante des Randsteins, um dann im rechten Winkel unter das SUV zu schnellen.
?Sach? mal; konntest Du nicht aussteigen, Du Idiot?? Ich lasse die Frage des Fettsacks im Wagen hinter mir unbeantwortet. Schaue unter das Auto. Kein Chip. Laufe um den Wagen herum; kein kleines rundes Rot zu entdecken. Wie weit kann denn so ein Scheißteil rollen? Ich suche die nähere Umgebung ab. Nichts! Die Schlange wird länger und länger; habe wieder zwei neue Schimpfwörter dazugelernt. Einsteigen, das SUV dreißig Zentimeter zurücksetzen. Aussteigen. Aaaah! Da isser ja, der kleine Scheißer. War genau unter einen Hinterreifen gerollt. Äußerlich mit stoischer Ruhe zurück ins Auto. Vorher aber den Chip eingeworfen. Mit quietschenden Reifen überstürzt den Ort der Schande verlassen. Innerlich dem Parkhaus-Kobold den Hals umgedreht.
Jetzt am Montag. Diesen Montag. Treffen mit Ralfi, einem alten Kumpel. (Ich darf auf den Tod hinaus nicht Ralfi sagen, da er aber neu hier mitliest, ärgere ich ihn jetzt mal ein wenig...). Wir treffen uns in so einer Ami-Mega-Hamburger-Kneipe. In der Nähe vom Theater nutze ich immer das Parkhaus in der Wilhelm Leuschner Strasse. Habe dort auch gleich meinen Autistenstellplatz bekommen. Wir quatschen nett und nach dem Treffen will ich weiter. Löse korrekt meinen Chip in diesem Yuppi-Parkhaus ein. Lege ihn beim Einsteigen auf den Beifahrersitz. Setze zurück; ersten Gang rein und forsch angefahren, da ich noch einen anderen Termin am Abend und es eilig hatte. Mein Parkhaus-Kobold drückt mit aufs Gas. Stehe an der Schranke zur Ausfahrt. Ooooops? Wo ist der Chip? Durch das forsche Anfahren ist dieser in den Beifahrersitz gerutscht. Zwischen Sitzfläche und Rückenlehne. Normalerweise fallen dort hingerutschte Teile bei jedem Hersteller sofort raus, sofern man lediglich die Lehne vorklappt. Nicht so bei Renault. Einen halb abgebrochenen Fingernagel, mehreren durch Sitzfedern verkratzten Fingern und einen hupbedingten Tinnitus hatte ich den Chip nach zehn Minuten endlich aus der Sitzbank rausgepult. Den Rest mit der Flucht und so kennt ihr ja inzwischen ...
Phil
Mittwoch, 01.11.2006
Phil, der P.E.N.N.er
Jetzt kam ich hier doch zu ganz besonderen Ehren. Wobei mich mein neues Amt schon etwas über die Menge der Textinhalte auf meinem Blog nachdenklich werden läßt.
Phil
[blog:dreams]
Eben. Beim Metzger.
Phil: "Guten Morgen, ich hätte gern was von der fetten Groben!"
Metzger: "Tut mir leid, die ist heute auf Fortbildung."
Dienstag, 31.10.2006
Bloggen & Privatsphäre (I)
Ich habe mit Bedauern, aber auch mit Respekt die Entscheidung von Bandini gelesen, seine vielen Gedanken nicht weiter zu publizieren. Um jene gebloggte Historie vom Netz zu nehmen, die ihm "sein Freund" genommen hat.
Bedingt durch jene verpasste Bloglesung in Frankfurt, die toll gewesen sein muss und eine noch tollere (500Beine verwirrdende) Besucherin, die mich nachts um Eins (oder so...) mehr als überraschend nach jener legendären Lesung auf den "Resten" eines in der Nähe stattfindenden Live-Konzerts aufsuchte -selten habe ich so dämlich aus der Wäsche geguckt!!!- fühle ich selbst veranlasst, in Kürze etwas zum Thema wie persönlich ein Blog geführt sein darf/sollte/muss zu schreiben. (Opa Edi, Du "kennst" A. aka F. - wir haben am letzten Wochenende viel geredet und Du wirst Besuch bekommen ;-) ) Dieser sicherlich sehr ausführliche Beitrag von mir kommt allerdings erst diese Woche, denn dessen Inhalte möchte ich sehr wohl überlegt wählen und nicht von derzeit zuweil stressigen Einflußfaktoren eventuell lieblos erscheinend dahingebloggt ins Netz stellen.
Sich in die Anonymität eines Blogs flüchten und gleichzeitig die eigene Präsenz auf dieser Welt (und vor allem die eigene gestalterische Fähigkeiten verleugnend) ist eine Sache. Den Schritt zu wagen, seine eigenen Fähigkeiten -ob nun allgemein "akzeptabel" oder nicht- in die Öffentlichkeit zu tragen ist eine andere. Dazu aber später mehr von von mir.
Bloggen kann auch verbinden, trotz aller Angst vor dem Verlust der eigenen Anonymität. DWeshalb aber waren wohl in Frankfurt rund 100 Leute, die sich kennenlernen und den "Alpha-Bloggern" lauschen wollten und sich viele der Besucher jener Lesung gegenseitig teilweise voller Stolz als Der/Die vom XYZ-Blog vorstellten ??? Und weshalb hatte ich wohl so lieben Besuch bekommen??? :)
Das sage, hinterfrage ich heute Nacht mal aus Herzen. Scheiß auf die Anonymität :) !!!
Der Omega-Blogger Phil. Man liest sich ;-)
Nachtrag von heute Nachmittag
Phils Phresse, keine 4 Wochen alt:

Ihr erkennt mich nun - aber kennt ihr mich auch? Ich sage nein. Daher bin ich immer noch zum größten Teil anonym. Ich wette auch, dass fast jeder von euch -sofern er mich in ein paar Wochen nach Anblick der Fotos zufällig auf der Strasse antrifft- nicht mehr genau weiß, wem er mein Gesicht aus seinem persönlichen Umfeld zuordnen soll.
Phil
Freitag, 27.10.2006
Umzugsstress
...wenn ich geahnt hätte, was das für ein Stress ist, den Murmeltiertag auf eine eigene Domain unter Wordpress umzuziehen!
Layout ist zwar fertig, aber leider sind natürlich die ganzen Templates und Styles auf die Sonderwünsche des Herrn Phil anzupassen, der von PHP soviel Ahnung hat wie 'ne Kuh vom Fahrradfahren. Plugin-Geil bin auch noch geworden! Und den bisherigen Content will ich auch noch rüberschieben, oh je.... (Die Kommentare aber nicht, sonst werde ich nie fertig).
Es wird hier also die nächsten Tage etwas ruhiger werden, liebe Leser.
Phil
Donnerstag, 26.10.2006
Schäd(e)lich!
Nachdem ich soeben eine freundliche Mail erhielt, diesen Beitrag zu entfernen oder mit mindestens einer Abmahnung zu rechnen, werde ich diesem Wunsch des Absenders gerecht. Danke für die Warnung.
f.e.i.k.
Phil
Mittwoch, 25.10.2006
[nett:umschrieben]
Hab' gestern eine liebenswürdige Umschreibung für Ü30-Parties gehört: Reste ficken!
Phil *duckundweg*
von murmeltiertag um # 14:12 in Single-Wahn
Rechenexempel
[Linke:Spur:Schleicher]
Naaaa? Mal wieder mal über den schleichenden Linksfahrer vor Dir auf der Autobahn geärgert? Versucht, den Penner vor Dir zu drängeln? So, dass man den TÜV-Stempel vom Vordermann locker entziffern kann? Mit so ein wenig Lichthupe? Wüst gestikulierend? Fluchend?
Die neue Dränglervorschrift macht fürs Erwischtwerden beim Drängeln 250 Euro plus 4 Punkte in Flensburg plus 3 Monate Fahrverbot!
Also dann doch lieber gleich rechts überholen. Rechts überholen macht 50 Euro plus 3 Punkte in Flensburg (Du hast 200 Euro plus einen Punkt gespart und darfst weiterhin Auto fahren!).
Noch einen weiteren Punkt kannst Du sogar sparen, wenn Du statt der rechten Spur gleich die Standspur benutzt. Den Seitenstreifen zum Zwecke des schnelleren Vorwärtskommens nutzen macht 50 Euro plus 2 Punkte. Also niemanden bedrängt, selber nicht aufgeregt und die eigenen Nerven geschont; dazu noch sehr schnell vorangekommen und dabei 200 Euro plus 2 Punkte in Flensburg gespart. Und der Lappen bleibt bei Dir.
Aber es geht noch viel billiger und effektiver! Besorge Dir ein Blaulicht und ein Martinshorn, gebrauche beides im Straßenverkehr und Du kannst Dir jenen Fahrstreifen aussuchen, der freigemacht werden soll. Die Verwendung solcher kleinen Hilfen kosten schlappe 20 Euro. Steht so im § 38 der StVO geschrieben. Also 230 Euro gespart und keine Punkte in Flensburg!
Gute Fahrt!
Phil
100
Heute ist dieser Blog genau 100 Tage alt. Hätte ich nicht gedacht. Dass ich länger Ausdauer an einer Sache zeigen würde. Ausdauer ist für so einen hibbeligen Kerl wie mich eher eine Untugend. Ein Blog mit rund 100 mal mehr, mal weniger ernsten Beiträgen. Und noch viel mehr Kommentaren, mal mehr, mal weniger heiter. Und mit inzwischen weit über 100 Besuchern am Tag.
Letztes Jahr hatte ich meinen ersten Blog nach knapp drei Monaten ins Literaten-Nirvana geschickt. Vielleicht war ich damals auch noch nicht so weit. Oder? Nein! Es liegt nämlich daran, dass sich mir mit dem Murmeltiertag die letzten Monate eine völlig andere Community erschlossen hat als im letzten Jahr.
Also: 100-facher Dank an meine Leser, meine Freunde, meine Kommentatoren, meine Kritiker und all jene Blogger, die mir ein steter Quell der Inspiration sind.
Phil
Dienstag, 24.10.2006
Die spinnen, die Blogger!
Ich habe eben mal meine Bookmarks zu jenen Blogs durchgezählt, die ich mehr oder weniger regelmäßig aufsuche und lese. Fast 50.
Jetzt weiss ich, wohin meine Zeit ist ...
Phil
Allolol-Stöckchen
Frau Julia und Herr Ad baten um Aufnahme ihres im Suff ersonnenem Stöckchens. Ich werfe es weiter an jeden, der es haben möchte.
was ist ihre lieblingsmusik beim putzen?
ich habe eine putzfrau. ihre musik ist somit meine lieblingsmusik. blasmusik.
wenn sie putzen, hören sie dann musik?
ich lasse hören!
wann wurden sie das letzte mal mit halben hähnchen beworfen?
2003, als ich bei den hessischen meisterschaften im halbfinale beim ententanz patzte.
wenn sie eine kartoffel wären, welche sorte wäre das?
adretta. diese mehlig kochende sorte mit hellgelber fleischfarbe, flachen augen und rundovaler knollenform eignet sich besonders für püree, mehlige aufläufe oder eintöpfe. ungekocht ein prima wurfgeschoss. harmoniert hervorragend im synchronflug zusammen mit halben hähnchen.
wurden sie je von einem tier angepöbelt?
ja. öfters. zuletzt pferdemässig im stadtbus von jean paul gaultier. billig müffelnd aufgetragen bei jener älteren tattrigen schlampe, die auf meinen sitzplatz wollte.
wie ist der name ihrer zimmerpflanze?
meine pflanzen erreichen selten jenes alter, ab dem sie getauft werden können.
was ist das riskanteste, das sie je gegessen haben?
chili diabolo forte. bei leuten, die ich vorher noch nicht kannte. hat eine stunde später bei mir die sogenannte explosionsscheisse entfacht. fremde kloschüssel von oben bis unten derart besprüht, als wenn sie mit einer schrotladung oregano beschossen wurde. habe mich gewundert, dass mein loch in so viele richtungen gleichzeitig zeigen kann. klobürste fehlte und klopapier war auch alle...
sind sie mit wasserschweinen verwandt?
laut wikipedia: "der körper der capybaras (auch wasserschwein (hydrochoerus hydrochaeris) genannt) ist massiv und plump gebaut, einem stämmigen rumpf stehen kurze gliedmaßen gegenüber. die vorderbeine enden in vier und die hinterbeine in drei zehen, die jeweils radial angeordnet sind. die hufähnlich verdickten zehen sind durch kleine schwimmhäute verbunden. der schwanz ist rückgebildet." ab jetzt also definitiv NEIN.
gibt es einen richtig schlechten film, den sie trotzdem irgendwie mögen?
viele. unter meinen rund 350 dvd's habe ich da einige favoriten. "u-bootkrieg in den ardennen" oder die "analschlacht im darmschacht" zum beispiel.
ist ihre finanzplanung außerirdisch?
ich hoffe immer noch, dass ich gleichzeitig in einem paralleluniversum existiere. und dort positive salden mein leben bestimmen. tröstlicher gedanke.
wie lautet ihr schönster fluch?
du ad, du. (t?schuldigung!)
als was werden sie wiedergeboren werden?
als pornodarsteller.
können sie dialekte nicht sprechen?
leidlich diverse. kann aber noch nicht mal richtig hochdeutsch...
haben sie einmal mit einem metzger gekämpft?
nur beim metzger. mit den anderen kunden im laden. weil ich erst im laden langsam beginne zu überlegen, was ich eigentlich einkaufen möchte. wenn ich dran bin.
haben sie einen nationalpark adoptiert?
ja, den denali nationalpark.
geben sie belegten brötchen namen?
meine brötchen geben mir namen. hanswurst, mettfresse, käsekopp und so...
haben sie agressive gedanken, während sie im keller angekettet zum schlafen gezwungen werden?
nur dann, wenn man mir viagra unters betthupferl mogelt?
können sie dialekte charmant aussprechen?
hessisch vielleichd. awwer net so schee wie unnsern maddin schneider.
wenn sie eine karikatur wären, was wären sie dann?
ich bin eine karikatur!
was könnten sie verdrücken, wenn sie hungrig wie ein schwein auf toast wären?
eine große packung miracoli.
wann haben sie zuletzt einen purzelbaum gemacht?
am 21. mai 1980.
sie bluten stark, was tun sie?
zurückschlagen. noch fester.
?ficken? oder ?vögeln??
pimpern.
habe ich eine meise?
eine riesen!
Montag, 23.10.2006
Voran geht's!
[Taten:Drang]
Heute bekam ich endlich mein Grundgerüst für das Layout des neuen Murmeltiertags. So designtechnisch. Und so.
Danke Bernhard. Dürer's Karnickel ist ein Scheiß dagegen! Irgendwelche Ähnlichkeiten mit mir als reale Person sind eher rein zufällig ...
Phil
Ich bin Weihnachten
[Heilig:Abend]
So eine Scheiße, so eine gequirlte! Jetzt muss ich heute noch mal zum Kunden raus. Und das am Heiligabend. Dem Bankfeiertag, da bleibt man eigentlich zuhause oder besser - man knallt sich am letzten Tag des Weihnachtsmarkts mit Glühwein und diesem Gemisch aus heißem Apfelwein und Calvados den Kopf zu. Das Kontokorrentsystem hängt und ich soll die Vorlaufkarte neu programmieren. Die Penner in der Bank haben vergessen, den Heiligabend als Feiertag im System zu hinterlegen. Wegen nicht mal 15 Minuten Arbeit durch den Kaufrauschwahn an seinem Höhepunkt nach Frankfurt reinfahren, so eine Scheiße, so eine gequirlte!
Die Cocktailreste vom Vorabend aus den Zähnen pulend, unrasiert bleibend, den Anzug im Schrank lassend steige ich leger und lässig ungepflegt das Treppenhaus hinab. Ein Stockwerk tiefer höre ich die Haustür von Helene klappern. Diese alte Vettel ist die Else Kling in unserem Mehrfamilienhaus. Allem spioniert sie hinterher, kontrolliert den Wischdienst und mahnt bei dessen Unterlassung, hält Ordnung im gemeinsamen Waschkeller, nimmt Pakete entgegen, um mit Dir bei der Übergabe über deren Inhalt Ratespiele zu beginnen. Sie ist immer im Treppenhaus präsent, sobald von dort aus vage Lebenszeichen zu vernehmen sind. Schon der Furz einer Fliege lockt sie aus ihrem Bau. Mit der dummen Sau habe ich seit Monaten kein Wort mehr geredet. Seitdem sie erriet, dass eines meiner Pakte vom Beate Uhse-Versand kam. Ich tappe auf Helene zu, lächele, drücke ihre Hand und umarme die Verduzte kurz. Ich wünsche ihr ein frohes Fest. Ich bin Weihnachten!
Heute bleibt der Porsche in der Garage. Den Infarkt des Feiertagverkehrs tue ich mir nicht an und laufe die zweihundert Meter zur S-Bahn. Ob ich den Porsche oder die S-Bahn nach Frankfurt nehme, ist stets die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Die A3 ist immer mit Autos zugestopft, die Waggons immer mit diesem Drittelmix aus muffelnden Ausländern, verschwitzten Büroärschen und besoffenen Fußballfans. Die Steuer sieht nur den Porsche, die Monatskarte kaufe ich stets bar am Fahrkartenschalter; Datenschutz ist ja heute nicht mehr heilig. Es pisst und der Bahnsteig bietet keinen ausreichenden Schutz gegen die Dreckspisse. Es zieht und die Feuchte kriecht durch das Tuch auf und unter meine Haut. Diese verfickte S-Bahn hat mal wieder Verspätung. Selbst an Heiligabend. Mit Glück ergattere ich einen Sitzplatz. Für Schwerbeschädigte, ist mir doch egal. Näher an Frankfurt ran hat man keine Chance mehr, einen Sitzplatz zu finden. Die Asis aus Offenbach und Umgebung können ruhig stehen; die fahren eh alle schwarz. Was glotzt mich denn die tattrige Oma da mit ihrem geflickten Krücken so dämlich an? O.K., ich stehe auf und biete ihr meinen Platz an. Ich bin Weihnachten!
Mein Kunde, die Bank, verplempert verdient ihr Geld in direkter Nähe zum Frankfurter Hauptbahnhof. In der B-Ebene unter dem Bahnhof muss ich den Ausgang Düsseldorfer Strasse nehmen. Die B-Ebene ist seit Jahren weitgehend frei von diesem jämmerlichen Gesocks an Pennern und Junkies; nur in diesem Aufgang lungern trotzdem immer wieder ein paar von denen herum. Eine Schande für die Gesellschaft und von ihr vergessen oder ignoriert. Treppauf sitzend fixend und Billigfusel vernichtend. Von mir aus könnten die brennend in der Ecke stehen - ich würde sie noch nicht mal anpissen. Kurz vor dem Ausgang biege ich den kleinen Lebensmittelladen ein, kaufe Sixpacks, Tetrapak-Wein und Weihnachtsgebäck. Verteile das Erworbene an die unterste Schicht der Unterschicht. Drücke jedem zwanzig Euro in die Hand. Ich bin Weihnachten!
Der Schichtleiter im Rechenzentrum meines Kunden heißt Fred. Ein Vollidiot, wie er im Buche steht. Er hat heute am Heiligabend Dienst, was ihm egal ist, da er keine Frau zuhause sitzen hat. Welches weibliche Wesen würde sich auch mit so einem Arschloch abgeben. Ein kleiner Wichser, der sich seit Jahren mit seinem Halbwissen im Job durchmogelt. Wäre ich nicht Externer, sondern sein Chef, hätte Fred längst Hartz IV auf dem Rücken seines Trikots stehen. Kickers Fan. Das sagt schon alles über einen Mann aus. Nämlich dass er ein Nichts ist. Fred hat sicherlich auch die Vorlaufkartengeschichte verbockt; gibt es natürlich nicht zu. Ich hacke auf der Tastatur die geänderten Befehle an den Großrechner rein und höre weg, während Fred mich mit Vereinsinterna vom Bieberer Berg voll labert. Debug. Die Kiste läuft. Ich würde Fred gern was auf die Fresse geben, überreiche ihm stattdessen jene eingepackte Flasche Rotwein, den er so gerne trinkt. Einen 99er Tignanello vom Gut Antinori. Sauteuer. Frohe Weihnachten Fred und alles Gute für Dich. Ich bin Weihnachten!
Vor der Rückfahrt süffele ich die ersten Glühweine des Tages. Und einen heißen Caipi. Dazu eine fettige Bratwurst. Mit dem Asi-Express gleite ich über die Schienen nicht direkt zu mir nach Hause, sondern erst in die City meiner Heimatstadt. Noch zwei Glühwein. Dann schlendere ich in die Parfümerie, Sir Irish Moos für den Papa und Moschino für die Mama als Geschenk für nachher hübsch verpacken lassen. Verena bedient mich, jene Hübsche und sehr Nette aus meiner Nachbarschaft mit Augen wie Lapislazuli. Tolle Frau. Die schönsten Augen der Welt. Der liebenswürdigste Charakter der Welt. Ich kann nicht mehr lieben, deshalb verwerfe ich den Gedankenanflug, Verena zu fragen, was sie an Weihnachten mache. Heute. Sie verzaubert mich beim Verlassen der Parfümerie mit ihrem Lächeln und wünscht mir ein frohes Fest. Noch zwei Glühwein, kurz bevor der Weihnachtsmarkt heute endgültig seine Pforten verschließt. Die Dämmerung bricht herein. Stecke dem verpilzten Bettler auf dem nassen Trottoir einen Zwanziger zu. Gebe seinem Hund die Reste meiner Bratwurst. Ich bin Weihnachten!
Pflichtprogramm am 24. eines jeden Dezembers. Elternbesuch. Den dreißig Jahre alten, spärlich geschmückten Plastiktannenbaum bewundern. Würstchen mit Kartoffelsalat essen. Im überheizten muffigen Wohnzimmer sitzen und das Jahr vor dem inneren Auge vorbeimarschieren lassen. Ein Jahr, in dem wie immer nichts Außergewöhnliches geschehen ist. Höre mir die neuesten Krankengeschichten an. Und wer in der Nachbarschaft gestorben ist. Wer Krebs bekommen hat. Was alles teurer geworden ist. Dass in der Politik nur Idioten sitzen. Ich höre nur zu. Ich habe meinen Eltern nichts mehr zu sagen. Schon seit ich fünfzehn war. Meine Versuche, ihre kleinbürgerliche Denke zu beeinflussen, habe ich längst aufgegeben. Sie denken ihrs, ich mir meins. Nach zwei Stunden haben wir nichts mehr, über das wir schweigen können. Ich bedanke mich lächelnd. Ich gehe. Ich bin Weihnachten.
Ich komme nach Hause. In meine Designerwohnung. Es ist dunkel geworden, kaltes Halogenlicht spiegelt sich im glatten kühlen Leder der Da Sede Couch und in dem Vitrinenglas der Ligne Roset Möbel. Auf dem Tisch eine lieblos dahingekritzelte Weihnachtskarte von meiner Schwester aus Kanada. Das Kartenmotiv ist das einzige Weihnachtliche in meiner Wohnung. Früher, als Marie und die Kinder noch bei mir wohnten, da hatte ich die ganze Wohnung festlich geschmückt. Plätzchen mit den Kindern gebacken. Und den schönsten Tannenbaum der Stadt gehabt. Die Fenster mit Kunstschnee besprüht. Überall weiße und bunte Lichterketten aufgehängt. Weihnachtsmusik gespielt. Auf Schnee gehofft, um Schlitten fahren zu können. Heute verstaubt der in Umzugskisten verstaute Weihnachtskrempel im Keller. Seit Jahren schon. Die Schlitten auch.
Ich zünde keine Kerzen an, obwohl ich viele Kerzen in der Wohnung dekorativ arrangiert habe. Muss ja nicht sein. Heute. Es ist inzwischen dunkel geworden, nur die rote, rindslederne Bodenlampe beleuchtet diffus mein Wohnzimmer. Ich schaue aus den Fenstern. Die Bescherung ist allenthalben vorbei, ein paar Nachbarskinder fahren fröhlich mit ihren funkelnagelneuen Fahrrädern über den Hof. Klingeln und singen. Warmes Licht scheint aus den Häusern der Nachbarschaft. Es hat aufgehört zu pissen. Ich mache die zweite Flasche Rotwein auf. Ein französischer Sextant. Lege meine Weihnachts-CD auf. Rammstein. Reise, Reise. Drehe lauter, um die einsetzenden Kirchenglocken zu übertönen. Denke an nichts. Versuche es. Was war, ist, wird sein? Ich? Skip auf der Scheibe den bescheuerten Titel Moskau. Die Glocken sind immer noch zu hören; fröhliches Gelächter dringt aus dem Treppenhaus in meine Wohnung. Aus der Nachbarwohnung schallt gedämpft White Christmas zu mir herüber. Ich drehe den Lautstärkeregler weiter auf. Viel weiter.
Der Sextant wirkt nicht wie er soll. Der Single Malt dafür um so besser. Titel zehn, Ohne Dich. Nein! ?Auf den Ästen in den Gräben, ist es nun still und ohne Leben...? Scheiße! ?Und das Atmen fällt mir ach so schwer; Weh mir oh weh. Und die Vögel singen nicht mehr...? Tief durchatmen. Schau an die Decke! Hör weg!. ?Ohne Dich kann ich nicht sein, ohne Dich. Mit Dir bin ich auch allein, ohne Dich.? Vor meinen Augen beginnen die weihnachtlich erhellten Fenster der Nachbarhäuser zu bizarren Sternen zu verschwimmen. ?Ohne Dich zähl ich die Stunden, ohne Dich. Mit Dir stehen die Sekunden, lohnen nicht, ohne Dich.? Scheiße, so eine gequirlte! Es gibt keinen Halt mehr. Die Musik dringt nicht mehr zu mir vor. Ein Jahr, viele Jahre rinnen aus meinen Tränenkanälen. Darauf winzige Gondeln der Erinnerung. Immer heftiger, verkrampfe ich auf der Couch. Zerknülle die Kissen. Heule einen imaginären Mond an. Schreie, flehe, fluche. Schüttle mich. Die Faust kracht auf den Wohnzimmertisch, die umstürzenden Getränke versauen den teuren Perser. Egal. Die Luft bleibt mir weg. Niemand ist Weihnachten - Scheiß Fest!
Nicht mehr wissend, wie lange ich weinte, lausche ich nun in die Stille, in die Leere. In die der Wohnung und die in mir. Ich bin schlaff. Kraftlos. Schlimmer als nach meinem letzten Halbmarathon. Lecke mir das Salz aus meinen Mundwinkeln. Es sind keine Tränen mehr da. Brust, Bauch und Glieder schmerzen. Alles an mir zittert. Nur noch Leere. Egal. Ruhe. Nur noch Stille; schön. Alle Gedanken, alle Erinnerungen; sie sind wieder fort. Was wird? Trinke eiskaltes Wasser. Es läutet an meiner Tür. Scheiße, jetzt gibt?s sicher einen Rüffel von unserer Else Kling. Der Helene. Wegen meiner lauten Musik. Macht man ja auch nicht, an Heiligabend. Überlege mir eine Ausrede, wasche mir kurz kalt das Gesicht ab und schlurfe zur Tür. Öffne sie und blicke in die zwei wunderschönen Lapislazuli. Voller Hoffnung, Sehnsucht, Angst und Liebe. Es ist Weihnachten. Sie ist Weihnachten.
Phil
(Ich hätte eh was zum Thema geschrieben, also kann dieser Beitrag ruhig hier mit einfließen...)
Hinweis: Das Copyright der original zitierten Passagen aus dem Rammstein-Song "Ohne Dich" unterliegt der Rammstein GbR, in D-10042 Berlin. Eine Anfrage zur Nutzung dieser Passagen in diesem Beitrag wurde bereits gestellt.
von murmeltiertag um # 16:10 in Liebe
Samstag, 21.10.2006
Letzte Nacht, in der Disse...
...saß ich tanzpausentechnisch an einem Tisch und die Kleine von gestern tanzte zu Depeche Mode vor mir. Da lupfte sie plötzlich ihr knappes Röckchen:
Bo Ey!
Phil





